Wenn der Chef nichts mehr zu sagen hat.

Bild von Pexels auf Pixabay 

Selbstorganisierte Teams erleben eine Renaissance. Das Toyota-Produktionssystem, das bereits mehr als 60 Jahre besteht, hat viele erfolgreiche Managementkonzepte hervorgebracht. Hierzu zählen Lean Management, Lean Production und Six Sigma. Diese Möglichkeiten wurden jedoch hauptsächlich von der Automobilindustrie genutzt. Den selbstorganisierten Teams war es möglich, die Produktionskosten, um bis zu 40% zu senken und gleichzeitig die Produktivität um 50% zu steigern.

Was sind selbstorganisierte Teams?

Ein selbstorganisiertes Team bezeichnet eine Gruppe von drei bis neun Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und dabei unabhängig von äußeren Faktoren über das Was und das Wie ihres Arbeitsprozesses entscheiden (blog.hood-group.com › blog › 2018/01/09 › selbstorganisation).
Sie tragen die Verantwortung für die Ergebnisse, leiten Maßnahmen ein um die Strategie, die Ziele und die Anforderungen, die durch das Management grob vorgegeben wurden, umzusetzen.

Diese Eigenschaften machen es aus:

  • Die Teams organisieren sich selbst
  • Erfolgsorientiert und zielstrebig. Sie unterstützen einander als Hochleistungsteam
  • Wissenstransfer und voneinander Lernen steht im Vordergrund
  • Daraus entsteht kontinuierliche Verbesserung
  • Es wird funktionsübergreifend gearbeitet

Agile Teams in der heutigen Arbeitswelt

Heute sind selbstorganisierte Team in der agilen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Hierzu braucht es ebenfalls Empowerment (siehe mein vorangegangener Artikel), die Mitarbeiter müssen dazu befähigt werden und Ihre Entfaltungsmöglichkeiten in diesem Zuge erkennen und darin handeln wollen.

Teamarbeit und Informations- und Wissensaustausch, das Fördern und Fordern von dem sogenannten „Schwarmdenken“ gehören bei den agilen Projektteams wie selbstverständlich dazu.

Was ist anders:

  • Grobe Anforderungen und Ziele werden vom Management vorgegeben. Das Team setzt diese Vorgaben selbstorganisiert um. Mit einem hohen Anteil an Freiheit.
  • Ein flexibler und schneller Verlauf der Projekte durch parallel stattfindende und sich überschneidende Arbeitsphasen.
  • Das Team zeigt die Bereitschaft ein höheres Risiko einzugehen.
  • Die lernende Organisation ist geboren. Durch stetigen Austausch auf allen Ebenen kann flexibel auf den Markt eingegangen werden.
  • Gemeinschaftliches Wissen ist das neue Kapital der Unternehmen. Das Ziel einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzusetzen.
  • Die Rolle der Führungskräfte wird immer mehr die des Coaches. Sie unterstützen das Team die geforderten und gesetzten Teilziele zu erreichen. Sie werden bei Unstimmigkeiten, fehlender Transparenz einbezogen
  • Die Führungskraft wird zum Dienstleister für das Team. Sie sorgt dafür, dass die notwendigen Informationen, Arbeitsmittel etc. bereitgestellt werden.

Die Führungskraft als Coach

Schon seit einigen Jahren führe ich den Workshop „Führungskraft als Coach“ durch. Diese Rolle wird in den agilen Teams gebraucht, damit gerade die Anfangsphasen leichter zu durchlaufen sind. Rollenklarheit, Vermittlungstalent und in Konflikten vermitteln das hilft ungemein. Moderierend tätig zu sein, unterstützt das Team beim gemeinsamen Erstellen von Regeln, der Überprüfung und Ermittlung von Werten, sowie der Sinnhaftigkeit. Das Team muss es schaffen einen Mindset des unternehmerischen Denkens zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen, hierbei kann die Führungskraft durch verschieden Methoden stark unterstützen. Sie steht für Informationen und Fragen zur Verfügung.

An erster Stelle steht 信任 Xìnrèn = Vertrauen!

Die Unternehmensführung setzt Vertrauen in die Teams. Dies können somit autonom und durch eigenmotiviertes Engagement die Ziele erreichen. Empower, develop and enable People – das sollte das Motto für das Management sein.

Erzeugen Sie emotionale Zielfotos. Elektrisieren Sie Menschen und bringen diese zum Brennen!
Ist das Zielfoto erreicht, soll er Mitarbeiter sagen können: „Ich war dabei!“

Wie es Ihnen gelingt ein selbstorganisiertes Team aufzubauen können wir gerne in einer face-to-face-Sitzung machen. Sprechen Sie mich gerne an unter heinzelmann@kybos-training.de. Geben Sie Ihre Mailadresse und einen möglichen Zeitpunkt an und Ich sende Ihnen eine Einladung.

Angebot:

Führungskraft als Coach (Onlinetraining)
In 4 x 1 Std. – Modulen das Wichtigste hierzu erfahren
(Normalpreis 900,00 EUR)                         720,00 EUR/Teiln.
Inhouse-Training in der Führungskräfte-Gruppe:
2 Tag – (Normalpreis: 3.200,00 EUR)               2.500,00 EUR

Inkl. Arbeitsmaterialien, Lernvideos, Evaluation
Zzgl. der gesetzlichen Ust.

Anmeldungen unter: heinzelmann@kybos-training.de

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1 Kommentar zu „Wenn der Chef nichts mehr zu sagen hat.

  1. Braucht es in Zukunft denn überhaupt noch Führungskräfte? Drei Gründe aus meiner Sicht, warum man diese Frage mit „Ja“ beantworten muss:

    https://www.kybos-transformation.com/post/hat-der-chef-noch-etwas-zu-sagen-3-gr%C3%BCnde-warum-f%C3%BChrungskr%C3%A4fte-bei-new-work-bebraucht-werden

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